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Digitale Zivilcourage
Fähigkeit, in digitalen Räumen einzugreifen, wenn andere herabgewürdigt, ausgegrenzt oder bedroht werden. Umfasst eigenes Eingreifen, Hilfe holen, sich mit anderen zusammentun — übertragen aus der Offline-Zivilcourage.
<h3>Digitale Zivilcourage</h3><p>Übertragung des Konzepts der <em>Zivilcourage</em> auf Online-Kontexte. Beschreibt die Fähigkeit, in digitalen Räumen aktiv zu werden, wenn andere herabgewürdigt, ausgegrenzt, gemobbt oder bedroht werden — und sich nicht hinter der Anonymität oder Bequemlichkeit der digitalen Distanz zu verstecken.</p><p><strong>Konkrete Handlungsoptionen (Folge 70):</strong></p><ul><li>Wahrnehmen: ‚Da ist was, was ich nicht cool finde.‘</li><li>Hilfe holen — bei Erwachsenen, in Beratungsstellen, bei Plattformen.</li><li>Sich mit anderen Kids zusammentun — gemeinsam ist man stärker.</li><li>Eingreifen oder die betroffene Person ansprechen.</li></ul><p><strong>Bezug zum Programm Max & Min@:</strong> Im Rollenspiel <em>Luke und Koko</em> üben Viertklässler:innen genau diese Skills — bevor sie in der weiterführenden Schule auf eigene Klassenchat-Eskalationen treffen.</p><p><strong>Abgrenzung:</strong> Digitale Zivilcourage ist <em>kein</em> Heldentum, sondern eine alltägliche Praxis. Auch ein Daumen-runter, ein klärendes Privatchat oder das stille Verlassen einer Gruppe können zivilcouragiertes Handeln sein.</p>