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Gewaltfreie Kommunikation (GFK)
Kommunikationsmodell von Marshall B. Rosenberg aus der Konfliktklärung. In vier Schritten — Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte — werden konfliktträchtige Aussagen so formuliert, dass sie verstanden werden, ohne den anderen anzugreifen.
<h3>Gewaltfreie Kommunikation (GFK)</h3><p>Modell des US-amerikanischen Psychologen <em>Marshall B. Rosenberg</em> (1934–2015), entwickelt ab den 1960er-Jahren aus der Konfliktklärung — Rosenberg arbeitete u. a. als Mediator in zivilen und politischen Konflikten weltweit.</p><p><strong>Die vier Schritte:</strong></p><ul><li><strong>Beobachtung</strong> — Situation beschreiben, ohne zu bewerten oder zu interpretieren.</li><li><strong>Gefühl</strong> — eigene Empfindung benennen, ohne den anderen verantwortlich zu machen.</li><li><strong>Bedürfnis</strong> — das hinter dem Gefühl liegende Bedürfnis erklären (Sicherheit, Klarheit, Verbindung …).</li><li><strong>Bitte</strong> — eine konkrete, erfüllbare Bitte formulieren — keine Forderung.</li></ul><p><strong>Rosenbergs Kurzformel:</strong> ‚Wenn ich (A) sehe, fühle ich (B), weil ich (C) brauche. Deshalb möchte ich (D).‘</p><p><strong>Bezug zur Folge 73:</strong> Sophie Wassmund nutzt das Modell als Grundlage, um Eskalationen in Eltern-Kind-Gesprächen über Mediennutzung zu vermeiden. Sie demonstriert es im Podcast live an einer Aufforderung von Ralf Willius.</p><p><strong>Standardwerk:</strong> Marshall B. Rosenberg, <em>Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens</em>, Junfermann Verlag, deutsche Erstausgabe 2001.</p>