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Petition Deepfake-Verbot (Marc-Uwe Kling)
Im März 2025 von Schriftsteller Marc-Uwe Kling auf Campact gestartete Petition mit der Forderung, das Erstellen realistischer Deepfakes von echten Menschen ohne deren Einwilligung generell zu verbieten. Stand April 2026 über 400.000 Unterschriften.
<h3>Petition ‚Deepfakes von echten Menschen verbieten!‘</h3><p>Am 31. März 2025 startete der Schriftsteller <em>Marc-Uwe Kling</em> (Autor der <em>Känguru-Chroniken</em>) zusammen mit weiteren Künstlerinnen und Künstlern (u. a. Karoline Herfurth, Michael ‚Bully‘ Herbig) auf der Plattform <em>Campact</em> eine Petition mit dem Titel <strong>‚Deepfakes von echten Menschen verbieten!‘</strong>.</p><p><strong>Kernforderung:</strong> Das Erstellen realistischer Deepfakes von realen Menschen ohne deren Einwilligung soll generell verboten und mit harten Strafen belegt werden — vergleichbar mit dem Verbot von Geldfälschung. Eine reine Kennzeichnungspflicht (wie sie der EU AI Act vorsieht) hält die Petition für unzureichend.</p><p><strong>Begründung der Initiator:innen:</strong></p><ul><li>Deepfakes von Politikerinnen und Politikern können demokratische Wahlen beeinflussen.</li><li>Deepfakes von Privatpersonen können in Form von <em>Rachepornos</em> oder Erpressung missbraucht werden.</li><li>Deepfakes mit der Stimme einer realen Person ermöglichen automatisierten Betrug per Sprachchat — auch gegenüber Kindern und Senioren.</li></ul><p><strong>Stand:</strong></p><ul><li>31.03.2025: 283.000 Unterschriften (Campact-Pressemitteilung).</li><li>April 2026: über 400.000 Unterschriften.</li><li>Deutsches Bundesgesetz: bisher nicht beschlossen. In Diskussion: Erweiterung von § 201a StGB, EU-Code of Practice on Disinformation.</li></ul><p><strong>Bezug zur Folge 64:</strong> Moritz stellt die Petition als unmittelbare Konsequenz aus dem Risiko ‚KI-Training mit Kinderfotos‘ vor — solange Deepfakes nicht effektiv strafbar sind, lohnt sich für Familien jede technische und soziale Vorsorge.</p>