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Säulenmodell der Medienmündigkeit
Modell von smiley e.V. mit vier Säulen, die Menschen für eigenverantwortliche Mediennutzung brauchen: Erfahrung · technisches Wissen · emotionale Stabilität · kognitive Entwicklung. Drei Säulen gelten für Erwachsene und Kinder gleichermaßen, nur die kognitive Entwicklung trennt klar.
<h3>Säulenmodell der Medienmündigkeit</h3><p>Konzeptioneller Rahmen, mit dem smiley e.V. die Diskussion um Verbote und Begleitung strukturiert. Vier Säulen tragen die Fähigkeit zur eigenverantwortlichen Mediennutzung:</p><ol><li><strong>Erfahrung</strong> — Mündigkeit entsteht durch Tun, nicht durch Lesen. Wer nie KI-Bilder gesehen hat, fällt eher darauf herein.</li><li><strong>Technisches Wissen</strong> — Privatkonto, Algorithmus-Logik, Datenflüsse. Direkt vermittelbar durch Aufklärung.</li><li><strong>Emotionale Stabilität</strong> — Wer einsam ist, wird empfänglicher für Manipulation. Wer mit dem eigenen Körper hadert, scrollt anders durch Beauty-Filter.</li><li><strong>Kognitive Entwicklung</strong> — präfrontaler Kortex, Impulskontrolle, Risikoabwägung. Reift erst mit 25–30 Jahren vollständig aus.</li></ol><p><strong>Pointe des Modells:</strong> Drei der vier Säulen treffen Erwachsene und Kinder gleichermaßen — nur die kognitive Entwicklung trennt biologisch klar. Wer mit dem Säulenmodell argumentiert, kann nicht ernsthaft <em>nur</em> Kinder von Social Media ausschließen.</p>