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Whitelist vs. Blacklist

Zwei gegensätzliche Filter-Logiken: Eine <em>Blacklist</em> sperrt explizit aufgelistete Inhalte (alles andere ist erlaubt). Eine <em>Whitelist</em> erlaubt nur explizit aufgelistete Inhalte (alles andere ist gesperrt). Spotify kennt im Hauptdienst nur die Blacklist-Logik.

<h3>Whitelist vs. Blacklist</h3><p>Beide Begriffe stammen aus der IT und beschreiben gegensätzliche Filter-Strategien — relevant überall dort, wo Zugriff geregelt wird (E-Mail-Spam, Firewall, Apps, Streaming).</p><ul><li><strong>Blacklist (Sperrliste):</strong> Eine Liste aller verbotenen Elemente. Alles, was <em>nicht</em> auf der Liste steht, ist erlaubt. Vorteil: einfach zu pflegen, wenn nur einzelne Ausnahmen gesperrt werden sollen. Nachteil: schützt nicht vor Unbekanntem.</li><li><strong>Whitelist (Erlaubnisliste):</strong> Eine Liste aller erlaubten Elemente. Alles, was <em>nicht</em> auf der Liste steht, ist gesperrt. Vorteil: sehr sicherer Schutz, weil neu aufgenommene Inhalte standardmäßig blockiert sind. Nachteil: pflegeintensiv.</li></ul><p><strong>Im Spotify-Kontext:</strong> Der Hauptdienst kennt nur Blacklist-Logik — Eltern können einzelne Künstler:innen oder Songs sperren. Eine echte Whitelist gibt es nur in der Spotify-Kids-App, dort allerdings von Spotify selbst kuratiert (nicht von den Eltern).</p><p><strong>Sprachhinweis:</strong> In jüngerer IT-Literatur werden zunehmend die Begriffe <em>Allowlist</em> (Whitelist) und <em>Blocklist</em> (Blacklist) verwendet — politisch neutraler. In der Folge 85 wird die klassische Bezeichnung benutzt.</p>