B

Bildschirmzeit-Code

Vier- bis sechsstelliger Eltern-Code, der die Konfiguration von Bildschirmzeit / Family Link schützt — und der laut Friederike Eike die <em>größte praktische Schwachstelle</em> der gesamten Konfiguration ist, weil Eltern ihn häufig erraten lassen oder selbst verraten.

<h3>Bildschirmzeit-Code</h3><p>Numerischer Code (vier oder sechs Stellen, bei Apple zusätzlich Apple-ID-Wiederherstellung), der den Zugriff auf die Konfiguration der elterlichen Steuerung schützt. Wer den Code kennt, kann Limits aufheben, Auszeiten löschen, Apps freigeben — also alle Schutz-Einstellungen umkehren.</p><p><strong>Friederikes Diagnose (Folge 78):</strong> Schlechte Codes sind die häufigste Ursache, warum Family Link / Bildschirmzeit in der Praxis nicht wirkt. Typische Fehler:</p><ul><li>Geburtsdatum, 1234, 0000 oder andere triviale Codes.</li><li>Identisch mit dem Geräte-Entsperrcode des Elternhandys (Kinder kennen ihn ohnehin).</li><li>Wird dem Kind <em>einmal</em> verraten — und dann nicht geändert.</li></ul><p><strong>Code-Hygiene — Faustregeln:</strong></p><ul><li>Anderer Code als der Entsperrcode des Geräts.</li><li>Nicht erratbar, nicht aus dem Familienkontext herleitbar.</li><li>Nach jedem Verraten zeitnah ändern.</li><li>Bei Apple: Wiederherstellungsoptionen mit eigener Apple-ID koppeln.</li></ul><p>Moritz Beckers Pointe in der Folge: <em>‚Wir Eltern sind die Schwachstelle.‘</em></p>